Sehenswürdigkeiten von Pula

17. Dezember 2009

Istrien-Urlauber sollten auf jeden Fall die Stadt Pula besuchen. Pula ist die größte Stadt Istriens und bietet Urlaubern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.
Das Wahrzeichen der Stadt und somit auch die Hauptsehenswürdigkeit ist das Amphitheater von Pula. Es wurde unter Kaiser Augustus erbaut. Mit einer Kapazität von etwa 23.000 Menschen ist es eines der größten von Römern erbauten Amphitheater und somit auch heute noch für Urlauber sehenswert.
Sehenswert ist auch die zum Teil erhaltene Stadtmauer mit Toren und noch die Überreste von zwei Theatern.
Urlauber sollten sich ebenfalls den Sergierbogen ansehen. Dieser wurde zur Erinnerung an den Sieg Octavians in der Schlacht bei Actium um etwa 28 v. Chr. Erbaut.
Eine weitere Sehenswürdigkeit der Urlaubsstadt ist der Rom- und Augustustempel, der vor etwa 2000 Jahren erbaut wurde. In Pula können sich Istrien- Urlauber auch ein Schifffahrtsmuseum ansehen. Es ist das erste Schifffahrtsmuseum der Welt und wurde im Jahr 1870 errichtet. Wer in der Region Istrien Urlaub macht, sollte auch einen Abstecher zum Nationalpark Brijuni machen. Dieser besteht aus vierzehn Inseln und befindet sich nur unweit der Stadt Pula. Die Stadt Pula hat also als größte Stadt Istriens seinen Urlaubern einiges zu bieten. Pula bietet sich als Städtetrip an, aber auch für einen kurzen Abstecher während eines Bade- und Erholungsurlaubs sollte man als Urlauber die Stadt besuchen. Informationen zu Hotels Kroatien finden Sie hier.

Istrien mal kulinarisch

22. Juni 2009

Bei dieser köstlichen Spurensuche gibt es viel zu entdecken: Ganze Könighäuser wurden früher mit Spezialitäten aus Istrien beliefert: Edler Wein, seltene Olivensorten, weiße und schwarze Trüffel, das ales hat die Region zu bieten. Wenn man sich hier die mittelalterlichen Städte am Mittelmeer einmal anschaut, könnte man fast vergessen, dass Istrien nicht nur aus einer Küste besteht. Das Hinterland zwischen Rovinj im Süden und Novigrad im Norden wartet mit vielerlei Schätzen auf, von denen manche erst noch zu entdecken sind. Weinberge, Obstgärten, Olivenhaine und Wälder prägen das Bild dieser sehr hügeligen Landschaft. Folgt man nun den sanft geschwungenen Straßen, so führen diese in winzige Bergdörfer, die aussehen, als sei die Zeit in ihnen stehengeblieben.
Das Wissen um die kulinarischen Köstlichkeiten dieses Landstriches ging im sozialistischen Einheitsstaat fast verloren. Doch engagierten Winzer und Olivenbauern ist es zu verdanken, dass die istrischen Weine und Olivenöle wieder zu ihrem alten Ruhm zurückfinden. Dabei ist es eine schwierige Aufgabe, richtig gutes Olivenöl zu produzieren. Auch wenn hier heutzutage teilweise Hightech am Werk ist, hängt vieles vom richtigen Zeitpunkt ab. Zum Beispiel dürfen die Oliven nicht zu reif sein, wenn ein Drittel der Früchte noch grün ist, gibt es das beste Aroma. Zur Zeit der Ernte ist außerdem besonders auf den Wind zu achten. Wenn dieser zu trocken ist, zieht er das Wasser aus den Oliven. Das muss dann später wieder zugesetzt werden, zulasten des Geschmacks.
In den sozialistischen Zeiten verwahrlosten die Olivenhaine, dann wurde versucht, mit importierten Olivensorten dem sogenannten Massengeschmack zu entsprechen. Heutzutage setzen immer mehr regionale Olivenbauern wieder ganz selbstbewusst auf das Alte. Genauso verhält es sich mit dem istrischen Wein: Einen guten Ruf hatte er lange Zeit nicht.Dabei können bei richtiger Behandlung aus den Malvazija- oder Momjanski-Muskat-Trauben ganz exquisite Tropfen werden. Die Wein- und Olivenstraßen Istriens sind an einer speziellen Beschilderung zu erkennen und weisen Besuchern den Weg zu unzähligen weiteren Winzern und Olivenbauern.
In den Wäldern des Mirnatals wachsen die begehrten weißen und schwarzen Trüffel. Dafür ist diese Gegend berühmt: Jeden Spätherbst ziehen die Bauern mit ihren abgerichteten Spürhunden los, um die lukrativen Knollen aus dem Boden zu graben.