Dvigrad

04. Mai 2011

Die Ruinenstadt Dvigrad in Kroatien befindet sich in der Nähe von dem Ort Kanfanar, und kann auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken.

Im Mittelalter wurden in Dvigrad zwei imposante Festungen errichtet, die das Zentrum der Stadt bildeten. Die Festung Parentino und die Festung Moncastello. Epidemien, wie die Pest und Malaria führten dazu, dass fast die gesamte Bevölkerung von Dvigrad ausgelöscht wurde.

Bis zu den schlimmen Epidemien, zählte die Stadt im Mittelalter bis zu einigen tausenden Einwohnern. Die Stadt konnte sich von den schlimmen Ereignissen jedoch nie richtig erholen, und auch heute findet man nur noch sehr wenige Häuser in der Ruinenstadt.

Einen neuen Aufschwung bekam die Ruinenstadt Dvigrad mit der Ernennung zum Weltkulturerbe. Im Jahr 1997 begann die Sanierung der Stadt. Die Ruinen wurden gesäubert und gereinigt, und mit der Restaurierung der alten Gebäude begannen auch die Touristen wieder die alte Stadt zu besuchen.

Eine Anekdote, die sich heute noch in Dvigrad erzählt wird, ist die Geschichte des englischen Abenteurers Sir Henry Morgan. Als Beute seiner Raubzüge soll er einen Schatz bei Dvigrad vergraben haben.

Man wird in Dvigrad in Kroatien vielleicht keinen Schatz mehr finden, aber dafür einen Ort mit einer beeindruckenden Geschichte.

Die Tropfsteinhöhle Baredine

05. Oktober 2010

Im Norden von Porec steht ein beeindruckendes Naturphänomen. Die Tropfsteinhöhle von Bardine ist eines der schönsten Sehenswürdigkeiten Istriens.

Viele Besucher der Küstenstadt Porec planen eine Fahrradtour in die 8 Kilometer entfernte Höhle. Dabei wohnen sie oft in einem Ferienhaus Porec-Istrien wohnen in einer Wohnung direkt im Zentrum der Stadt. Nützliche Informationen zu Ferienunterkünften in Porec können auf casamundo.de eingesehen werden. Sind die Fahrräder gemietet, kann es der Besuch der sagenhaften Höhle losgehen.

Denn einer Sage nach spielte sich vor einigen Jahren hier eine tragische Liebesgeschichte ab. Ein Adeliger verliebte sich in eine Hirtin und wie es zu der Zeit üblich war, versuchte die Familie des Adeligen diese Liebe zu verbieten. Doch als dies nicht gelang, gab sie Straßenräubern den Auftrag die Hirtin umzubringen. Die Räuber warfen sie aber, anstatt sie zu töten, in die Tropfsteinhöhle. Der Adelige erfuhr dies und wurde nie wieder gesehen. Einzig sein Pferd wurde am Eingang der Höhle entdeckt.

Die beiden Geliebten sollen noch heute in der Tropfsteinhöhle zu finden sein. Die Tropfsteine sollen ein Abbild der gegenseitigen Liebe darstellen.

Heute führen erfahrende Führer Touristen auf einem 300 Meter langen Pfad durch die 120 Meter tiefe Höhle. Neben atemberaubenden Tropfsteinen, die Bilder zu formen scheinen, gelingt so ein Blick auf ein Naturphänomen der besonderen Art. Ganz unten angekommen liegt auch ein in den Jahren entstandener See.

Mit etwas Glück trifft man auch auf einen kleinen Grottenolm, ein kleiner Lurch, der nur in diesem Karstgebiet vorkommt. Ein Karst ist eine Landschaft, die durch die Auflösung verschiedener Gesteine entstanden ist. Dieser Prozess findet bei Kalkstein, Dolomit, Gips und Steinsalz statt, da diese das Niederschlagswasser nicht in die Täler weitergeben, sondern sich mit dem Wasser allmählich auflösen. Die so entstehenden Hohlräume werden nach unbestimmter Zeit zu groß und stürzen ein. Die so geformte und sich stetig verändernde Landschaft ist ein Karstgebiet.